Senfdelikatessen_Himbeere_Senf_Pauli

Über Uns

Echt. Handgemacht. Mittendrin auf St. Pauli.

Wir machen Senf. Und zwar mit Absicht.

2008 hatte Eva Osterholz einen sicheren Job. Und eine Entscheidung zu treffen.

Sie kündigte. Kaufte Senfkörner. Und fing an, in ihrer Wohnung mitten auf St. Pauli. Vier Sorten, selbst gedruckte Etiketten, ein Messestand, den sie sich mit einer Fruchtaufstrichherstellerin teilte. Nach einem Tag war alles weg. Seitdem gibt es kein Zurück.

Heute steht die Manufaktur an der Kleinen Freiheit 46, im buntesten, lautesten und ehrlichsten Stadtteil Hamburgs. Wer reinkommt, schaut direkt in die Produktion. Kein Vorhang, kein Geheimnis. Die Senfkörner kommen vom Bauern aus Norddeutschland und werden auf einer Steinmühle kalt vermahlen, damit die wertvollen Senföle erhalten bleiben. Die Essige sind mild und auf jede Sorte abgestimmt, damit nicht die Säure das letzte Wort hat, sondern der Geschmack. Was sonst noch reinkommt, hat einen Grund: Himbeeren, Feigen, Knoblauch.

Dann wartet der Senf. Mehrere Wochen. Danach wird von Hand abgefüllt und etikettiert.
Keine Abkürzungen, keine künstlichen Zusätze. Dafür Sorten mit Charakter: „Mord im Orient", „Himbeerfelder für immer", „Zappenduster". Namen, die zu einem Stadtteil passen, der sich auch nicht verbiegt.

Inzwischen beliefert Senf Pauli Feinkostläden und gute Restaurants in ganz Deutschland. Geblieben ist das Wesentliche: kleine Mengen, viel Zeit, Handarbeit von Anfang bis Ende.
Wer Geschmack beweist, ist bei uns richtig.